The Last Man on Earth

Review

Phil MIller ist „The Last Man on Earth“, den alle anderen sind vor ca anderthalb Jahre spurlos verschwunden. Also reist Phil durch die USA auf der Suche nach anderen Überlebenden, sammelt hier und da ein paar Souvenirs ein, ein paar Oscars, eine Mumie, was man so als letzter Überlebender halt so gebrauchen kann. Er hinterlässt überall, wo er war, Nachrichten für den Fall, das jemand überlebt hat und sie liest. Nachdem er alle Bundesstaaten bis auf Hawaii und Alaska durchquert hat, kehrt er nach Hause zurück. Er sucht sich das größte Haus, das er finden kann und richtet es sich dort gemütlich ein. Man merkt schon, das ihm Gesellschaft fehlt und vor allem das weibliche Geschlecht, aber nichtsdestotrotz zelebriert er auch seine neue Freiheit, wie eine Beschäftigungstherapie. In einem anarchistischen Zerstörungswahn macht er alles kaputt, das ihn ablenken könnte. Auch wenn das ganze eher deprimierend klingt, wurde das Ganze in einem so überspitzten Maße dargestellt, das es nur irre komisch wirkt. Z.B. während er sich in einer Szene über Tom Hanks lustig macht, das der sich in einem Film vor lauter Einsamkeit anfängt mit seinem Ball zu unterhalten, scheint Phil in einer anderen alle Bälle, die er finden konnte, in Kumpels umfunktioniert zu haben. Nach weiteren 5 Monaten in völliger Einsamkeit, seine Wohnung ist ein Müllhaufen, das Daten einer Schaufensterpuppe ist missglückt, beschließt Phil Selbstmord zu begehen. Da rast er gerade auf einen Felsen zu, als er Rauch entdeckt und abbremst. Beim Feuer angekommen, stellt er fest, das die Person weiblich ist, die dort ihr Zelt aufgeschlagen hat und während er von einer heißen Frau, die Gemeinsamkeiten mit ihm hat, träumt, trifft er auf Carol. Carol trifft Phils Frauengeschmack so gar nicht, den als sie mal später sagt, es sei Schicksal, das sie die letzten beiden lebenden Menschen seien und das sie die Verantwortung hätten, sich dem Überleben der Menschheit willens hinzugeben, kommentiert das Phil mit, nicht einmal wenn du die letzte Frau auf Erden seist. Auch sonst sind die beiden so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Während Phil die Sinnlosigkeit einer Gesellschaftsordnung bei fehlen einer Gesellschaft ganz klar vor Augen hat, hält Coral konservativ an jeder Regel fest, so besteht sie darauf das Phil bei Stopschildern hält obwohl ja kein Verkehr mehr existiert.

Fazit:

The Last Man on Earth ist auch mal wieder eine Comedyserie, die auch mich interessiert, was eher selten der Fall ist, My Name is Earl war die letzte, aber gerade die Gegenpole von Phil und Carol tragen zur Unterhaltsamkeit der Serie bei. Ich freue mich auf jeden Fall auf eine weitere vierte Folge und hoffe das es weiterhin unterhaltsam bleibt. (Stand Folge 3)

The Last Man on Earth Trailer

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