Alexandre Ajas Maniac Maniac (2012) on IMDb

Review

51Gn7K1DPJLFrank Zito (Elijah Wood) ist eine zurückhaltende Person und arbeitet in einem Geschäft für Schaufensterpuppen, das seit Generationen in Familienbesitz ist, als Restaurateur. Als Kind wurde er von seiner sexuell freizügig lebenden Mutter vernachlässigt und leidet seit dem an einer psychotischen Störung. Er tötet und skalpiert Frauen auf brutale Weise. Die Skalps zieht er anschließend Puppen an die den Opfern nachgeahmt sind und verteilt sie in seiner Wohnung, sodass sie für immer bei ihm bleiben. Anne (Nora Arnezeder), eine hübsche Fotografin die ein Faible für Schaufensterpuppen hat, kommt zufällig an Franks Geschäft vorbei und interessiert sich sehr für seine Puppen. Schnell entwickelt sich zwischen den beiden eine Freundschaft und noch ahnt Anne nichts von Franks düsterem Doppelleben. Doch umso mehr sich ihre Freundschaft vertieft, desto stärker wird die Mordlust in ihm.

 

Mein Senf

Bei Maniac befindet sich der Zuschauer mittendrin, denn die Kamera nimmt die Ego-Perspektive von Elijah Wood ein. Der Film schafft es dadurch, dass man nicht nur den Killer begleitet, sondern sich selbst als Killer sieht und fühlt. Durch die Feinheiten dieser Darstellungsform, wie das wahrzunehmende Atmen des Killers, schafft der Film es diesen Ansatz gekonnt umzusetzen und zieht einen dadurch noch tiefer in seinen Bann.

Obwohl es sich um ein Remake handelt, schafft der Film mit seinem neuen Konzept die Geschichte aus einer neuen Perspektive zu erzählen. Die Atmosphäre ist durchgehend dicht und fesselt einen von Anfang an. Dazu kommt noch die teilweise enorme Brutalität, die am Ende des Films ihr großes Finale findet.

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Elijah Wood spielt den Serienkiller auf eine verstörende Weise, obwohl er durch die Ego-Perspektive kaum zu sehen ist. In den Szenen in denen er zu sehen ist, ist er umso kraftvoller. Zum Beispiel nach seinem ersten richtigen Mord, die Anfangsszene nicht mitgezählt, war der erste WTF Gänsehautmoment, als er in seinem Zimmer mit den Puppen ausrastet, sie anschreit und eine Lampe auf einer von ihnen zerschlägt.

 

Als Hommage an den original Maniac von 1980 wurde eine Szene eingebaut, die auf das damalige Filmplakat anspielt, auf dem der Killer mit dem Skalp und einem Messer in der Hand von der Hüfte abwärts zu sehen ist. Hier wurde eine Spiegelung im Auto genutzt, die den Killer in genau der Pose zeigt.


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